3. Firmenlauf Bonn – geschafft!

Ich hab’s geschafft! Nach der bescheidenen Leistung im letzten Jahr habe ich diesmal die 5,7 Kilometer am Stück, ohne Pause oder Geh-Phasen, bezwungen. Nach 39 Minuten und 17 Sekunden war ich wieder im Ziel. Den Trainingseffekt habe ich mir zwar gerade mit Gyros und Bier wieder versaut aber das war’s wert…
(Bilder kommen noch!)

Aber nun ganz von Anfang an…

Die Vorbereitung:

Zur Vorbereitung habe ich mich an dem nachfolgenden Laufschema orientiert. Dieses Schema stammt aus dem Buch Die Männerdiät von Martin Kunz.
Damit musste es doch irgendwie klappen am Ball zu bleiben. Der Ehrgeiz war groß als ich mich nach dem Sommerfest der Firma noch zum Lauf nachmelden lies.
Jetzt brauchte ich ja nur noch sechs Wochen vorher, also spätestens Ende Juli, anfangen. Da ich bis Mitte August die Laufschuhe noch nicht mal aus dem Schrank geholt hatte, hätte ich eigentlich auch direkt abbrechen können.

Hab ich aber nicht. Ich habe die erste Woche aus dem Schema gestrichen, montags dann angefangen und die Termine jeweils um einen Tag im Kalender verschoben. Nur zwei Termine habe ich den vier Wochen verschoben. Den restlichen habe ich mich gestellt wie sie kamen. Und es ging überraschend gut. Wenn auch anfangs die Beine am Folgetag streikten.
Der Plan bis zum Firmenlauf 45 Minuten am Stück zu laufen ging zwar nicht mehr auf aber was soll’s, dann wird der Lauf halt in Etappen statt finden.

Das Schema:

Mo Di Mi Do Fr Sa So
10 x 1 L, 1 G 10 x 1 L, 1 G 10 x 2 L, 1 G
10 x 2 L, 1 G 6 x 3 L, 1 G 7 x 3 L, 1 G
7 x 4 L, 1 G 5 x 6 L, 1 G 5 x 7 L, 1 G
5 x 8 L, 1 G 5 x 8 L, 1 G 4 x 10 L, 2 G
4 x 12 L, 1 G 3 x 15 L, 2 G 2 x 22 L, 3 G
25 L, 3 G, 20 L 30 L, 3 G, 15 L 45 L

Der Lauf:

Um 16:30 Uhr traf ich an unserem Firmenpavillion an und bekam zum blauen Laufoutfit noch eine passende Kopfbeckung mit Tarn-Smart. Das Rahmenprogramm lief bereits und die Wiese füllte sich immer weiter.
Bei perfektem Laufwetter startete um 18:30 Uhr der 3. Firmenlauf Bonn. Ganze 10 Minuten dauerte es, bis sich die Läufer um einen herum und man sich selbst endlich in Bewegung setzte. Dank der Stoppuhr am Arm konnte ich meine eigene Zeit im Auge behalten. Bei der Markierung Kilometer 2 hatte ich 13 Minuten irgendwas auf der Uhr und überlegte immer noch wie ich meine Geh-Phasen legen will. An der Verpflegungstation habe ich mir noch schön einen Apfelsaft über die Klamotten gekippt weil ich nicht stoppen wollte aber im laufen nicht aus einem Becher trinken konnte.
Jetzt war die Hälfte geschafft – bei knappen 20 Minuten. Jetzt kam wieder Ehrgeiz ins Spiel: wie wäre es, ganz ohne Geh-Pause zu laufen?
Es war zwar am Ende ein bisschen ein Kampf aber nach 39 Minuten und 17 Sekunden bin ich unversehrt im Ziel angekommen.

Die Nachbereitung

Die Nachbereitung war grenzwertig. Nach einem wirklich gut schmeckendem Kölsch ging es gegen 20:30 Uhr erstmal wieder Richtung Köln. Auf dem Weg ein Stopp in der Griletta Salamis und mit Gyros komplett und ner Flasche Reissdorff nach Hause. War vielleicht alles etwas spät aber egal. Das war verdient.

Der Ausblick:

Ob zwischen mir und der Lauferei jemals eine Liebe entflammt bleibt abzuwarten. Das ist jetzt sicher eine Basis um darauf aufzubauen. Vom Schema fehlen mir zwar die letzen Wochen aber im Endeffekt habe ich das Ziel ja fast erreicht. Mal sehen wie es am Samstag läuft. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

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